Julian Assange, Alexei Anatoljewitsch Nawalny, Jamal Khashoggi …

Wer das kapitalistische System beim Töten erwischt, bekommt 175 Jahre Haft. Wer den Despoten beim Diktatorialsein entlarvt, wird gemeuchelt. Wer den Scheich beim Falsch-Zeugnis-Reden erwischt, wird zerstückelt …


Ist uns klar, was da passiert?

Das Schlimmste, was man machen kann, besteht darin, beim Beurteilen der Fälle zu verallgemeinern.

Die Rechtfertigungen der Täter sind ein riesiges Theater. Heerscharen von Staatsdienern, Medienmitarbeitern und sonstigen gekauften Akteuren der politischen Propaganda sind angetreten, um aus Mord Verteidigung zu postulieren. Aus den knallharten Fakten des Tötens, der Korruption, des Genozids, der Kriegstreiberei und der sonstigen Verstöße gegen die Natur des Lebens werden notwendige Mittel, um die Werte des Westens oder eine Religion zu verteidigen.

Die aufklärende Seite bekommt dagegen keine staatlichen Fördermittel, muss sich verstecken oder lebt in ständiger Angst.

Diesem anthropozänen Drama auf die Schliche zu kommen, bedarf es der investigativen Journalisten, unbestechlicher Richter und Professoren der freien Universitäten, die sich mit ihrem Grundlagenwissen im Allgemeinen wie im Konkreten der Aufklärung zur Verfügung stellen.

Und da waren sie wieder, meine drei Probleme: Bekennen, Umkehr und Verzicht – der postdemokratische Weg in die natürlichen Gefilde der Wahrhaftigkeit.

Ich verneige mich vor denen, die sich eher kreuzigen lassen, als in diesem verbrämten und verlogenen Schauspiel mitzuwirken.


P.S.

… Wir werden die USA um militärischen Schutz anbetteln, ganz gleich, welcher Greis oder Lumpenhund an der Macht ist. Wir liefern weiterhin Waren nach Russland und kaufen dort ein. Den Turbanträgern schütteln wir die Hände, um im Winter nicht zu frieren. 

21.02.2024


„Jenseits der medialen Wahrnehmung“

„Die ZDF-Dokumentationsreihe ‚Schattenwelten‘ zeigt in fünf Folgen Entwicklungen und Strukturen auf, die es selten bis in die Nachrichten schaffen. Und häufig werden die einzelnen News nicht miteinander verknüpft, sodass die Bedrohungen für Staaten und Gesellschaften weiter im Schatten bleiben. Von Cyberwar, Organisierter Kriminalität bis Propagandaschlachten: Unter der Oberfläche der medialen Wahrnehmung gibt es eine ganz andere Realität.“ (1)

Sollten Sie die Dokumentationen von „Schattenwelten“ im ZDF nicht gesehen haben oder auch nicht sehen wollen, dann jammern Sie nicht herum, wenn Ihre Welt der Planung von Kind, Einnahmen, Ausgaben, Urlaub und der Partei, die Sie demnächst wählen wollen, in sich zusammenfällt.

Ich will hier nicht den Inhalt dieser Dokumentationen rezensieren, das kann man nicht, denn was dort gesagt und gezeigt wird, ist schon die Essenz zum Thema „Es ist lange nach zwölf“.

Wenn wir diese Realitäten nicht in unsere Entscheidungsfindungen einbinden, wird unser Handeln unter Garantie falsch sein. Ein Beispiel:

Ilan Pappé, Professor an der Universität Exeter und Autor, beklagt das Desinteresse an historischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen; ein solches Interesse wäre aber dringend erforderlich, um den Nahostkonflikt richtig aufarbeiten zu können. Ein Fachwissen wie seines, eine solche Objektivität ist eine notwendige Bedingung, um überhaupt an einer Lösung arbeiten zu können.

„Wenn man den Gazastreifen erwähnte, wenn man über die Belagerung des Gazastreifens sprach, sagten die Leute wieder: ‚Wovon redest du? Das ist doch auch ein Thema, das niemanden mehr stört.‘ Und sie wurden auf die tägliche Tötung von Palästinensern im letzten Jahr – sagen wir, in den letzten zwei Jahren – hingewiesen, auf die tägliche Tötung von Palästinensern im Westjordanland, und darauf, dass die schwache Palästinensische Autonomiebehörde nicht in der Lage ist, die Palästinenser vor der Gewalt der Siedler, der israelischen Armee und der israelischen Grenzpolizei zu schützen, nicht bedeutet, dass es keine palästinensische Gruppen gibt, die versuchen werden, die Palästinenser zu verteidigen, nicht nur im Gazastreifen, sondern auch in anderen Teilen des historischen Palästina. Das wurde der israelischen Öffentlichkeit, den politischen Entscheidungsträgern und den Chefs des israelischen Militärs und Geheimdienstes immer wieder gesagt. Aber sie sagten: ‚Nein, es gibt kein Problem. Das einzige Problem ist die Gesetzesreform, ob wir sie nun akzeptieren oder nicht.‘

[…]

Und wissen Sie, im Pantheon des antikolonialen Kampfes, in das viele Menschen viele Helden von Nelson Mandela über Gandhi bis hin zu anderen wichtigen Führern der Befreiungsbewegungen aufnehmen würden, werden Sie keinen einzigen Palästinenser finden. Sie werden immer als Terroristen behandelt, obwohl sie im Grunde genommen auch eine antikolonialistische Bewegung waren.

Und diese Art von Beharrlichkeit, die richtige Sprache zu verwenden, die Geschichte des Ortes zu kennen und die richtige Analyse zu haben, ist etwas […], wofür man Raum braucht. Man kann nicht einfach kommen und sagen: ‚Du hast Unrecht und ich habe Recht.‘ Und das ist eine große Herausforderung für uns alle, denke ich […].“ (2)

So Pappé am 19. Oktober 2023 in einem Vortrag an der University of California, Berkeley.


Was hat das mit der ZDF-Dokumentation „Schattenwelten“ zu tun?

Ganz einfach! Diese Informationen brauchen Sie, um am Leben so teilnehmen können, dass Sie in der Lage sind, gesellschaftliche Verwerfungen objektiv beurteilen zu können und sich nicht mit der Floskel „Wovon redest du? Das ist doch kein Thema, das interessiert doch niemanden“ ablenken zu lassen.

„Am Ende des Tages geht es immer um Plausibilität. Der kleine Geist schläft besser, wenn er das, was er sicher weiß, und das, was er so gar nicht im Griff zu haben scheint, irgendwie zusammenbringen kann. Die Kunst, die Dichtung, das Theater, die Dramen, die Erzählungen, die Dialoge, die Evangelien ‒ alle miteinander Prophylaxe für einen gesunden Schlaf. Kontemplation und Ablenkung mit dem einen Ziel, an dem Tohuwabohu nicht verrückt zu werden. Die Aussicht auf die Gnade der Vergebung unseres Ungehorsams gegenüber der Natur am Ende unseres Lebens ist sicherlich ein gutes Schlafmittel für den Einzelnen, für die Arterhaltung hat es jedoch nicht den geringsten Nutzen.

Zu viel wurde geredet, zu wenig hat man sich mit den Zusammenhängen beschäftigt. Das geschriebene und gesprochene Wort verliert an Haltbarkeit, die Schnelllebigkeit der Zeit zermalmt die notwendigen Prüfungen der Ereignisse, die Pluralität der Meinungsäußerungen übertönt das, was wichtig wäre. Empfänger und Sender entscheiden selbständig und eigennützig über das, was man weglässt. Das Weglassen auf der Seite des Wissens ist Lüge. Das ist der verhängnisvollste Grund für die Unwahrheit: das bewusste Weglassen neuer oder besserer Erkenntnisse, falsch Zeugnis reden und sich etwas zusammenreimen, weil es von größerem politischen und ökonomischen Nutzen ist. Es ist der ökonomische Mensch, der lügt. Das Anthropozän, wenn ich diese Epoche der Eitelkeiten so nennen will, ist das Zeitalter der Lügen.“ (3)

01.02.2024



1           https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/schattenwelten-auf-den-schlachtfeldern-der-zukunft-100.html#skiplinks (gelesen am 01.02.2024).

2          Ilan Pappé: Krise des Zionismus, Chance für Palästina? (Vortrag. Übersetzt von Andreas Mylaeus) In: Marxistische Blätter Jg. 62 (2024), Heft 1, Beilage, S. 3–5. Der Vortrag ist auch zu finden unter: https://seniora.org/wunsch-nach-frieden/der-wunsch-nach-frieden/professor-ilan-pappe-krise-des-zionismus-chance-fuer-palaestina (aufgerufen am 02.02.2024).

3           Lutz Richter: In Asymmetrie zur Schöpfung, S. 97.

Ein Requiem für die Bauern


Der Verzicht auf die Moral kann mit gutem Gewissen geschehen, weil alle Moralvorstellungen, die ihren Ursprung in unserem Denken haben, keine wirkliche Hilfe für das Verstehen und Gestalten unseres Daseins sind. Diese zutiefst materialistische Erkenntnis konnte aber erst gewonnen werden, als man merkte, dass die Autoritäten, die die Moral einforderten, weil sie die Ansicht vertraten, das Denken prädestiniere sie für diese Aufgabe, sich im Grunde lächerlich machten.

Kein Grund zur Häme. Wir alle sind Gesellen des kurzsichtigen Irrtums. Wer ohne Dummheiten im Leben war, der werfe den ersten Stein.

Aber nun sind die Bauern auch mal dran. Wäre ich einer, hätte ich mich, um mir nicht den Zorn meiner Grundstücksnachbarn zuzuziehen, der Herde – Entschuldigung –, dem Konvoi nach Berlin sicher angeschlossen.

Woher wissen die eigentlich, dass die Feinde des Guten Lebens in Berlin sitzen? Hätten sie Marx gelesen und Rosa Luxemburg verstanden, wüssten sie, dass wir alle Teil einer ausgeklügelten Verbrauchsinsolvenz sind. Wenn wir aufhören würden, alles zu kaufen, zu konsumieren und unser Geld zu den Haifischen und Daxen zu bringen, wäre das Objekt der Begierde nicht der verbilligte Diesel, sondern vielleicht das Überleben der Kinder im Niger.

Unsere Arbeit – ganz gleich, ob auf dem Feld, auf dem Wasser oder dem Mond – findet nur noch unter den Vorzeichen des Geldes statt. Und weil jetzt einige nur an Papiergeld und Münzen denken, sei ihnen gesagt, ich meine damit den Mammon – ein Gemisch aus Macht, Besitz und Selbstzufriedenheit, das uns unfähig macht, natürlich zu sein.

Also, damit es uns nicht schlechter gehen soll, denken wir, dass die Parteien im Bundestag uns helfen können, indem wir Traktor fahren, uns auf die Straße kleben und das Brandenburger Tor orange anstreichen. Völliger Blödsinn. Wir sehen zwar, dass das Proletariat mehr zu verlieren hat als seine Ketten, aber das falsche Feindbild der wohlgenährten Unzufriedenen bringt die Milliardäre aller Länder zum Schmunzeln. „Haltet euch an Politiker!“, rufen sie und jagen die Kritiker aus ihren Palästen, von den Feldern, Gruben und Wäldern, flankiert von der Polizei.

Wussten Sie noch nicht? Politiker ist ein Beruf, mit dem man gut verdienen kann. Eine Stelle als Volksvertreter in einem imperialistischen Staat ist gut gepolstert, solange man die Spielregeln beachtet. Aber den Klimaaktivisten, Bauern und Pflegekräften können sie nicht wirklich helfen.


1.    Erstens können die Ministerien doch nur das verteilen, was da ist. Und wenn die Reichen und Schönen keine Steuern bezahlen und das gesamte Bruttosozialprodukt in Deutschland noch mal als Schwarzgeld unterwegs ist?


Satz: Ohne ein solidarisch funktionierendes Steuersystem kann es keine Demokratie geben.


2.    Zweitens geht es doch lediglich darum, von dem, was noch da ist, ein Stück abzubekommen. Sicher eine Notwendigkeit bei dem völlig aus den Fugen geratenen Markt. Nur kommen erst die unsichtbaren Monopole mit ihren klebrigen Tentakeln, die auf alle geldverwaltenden Institutionen ihren Einfluss haben.

Satz: Ohne eine progressive Besteuerung der oberen Zehntausend und ohne Steuerentlastung der Kleinbetriebe wird es keinen sozialen Frieden geben.


3.    Drittens: Wo ist die exekutive Macht, die uns vor den Machenschaften der Jongleure des fiktiven Kapitals beschützt? Cum-Cum, Wirecard und ein Arsch voll Spitzbuben in den Behörden verunstalten die Einnahmen- und Ausgabenseite tausendmal schlimmer als es die Planwirtschaft der DDR je konnte.

Satz: Die im Sande verlaufende Verfolgung und Zur-Rechenschaft-Ziehung von Wirtschaftsdelikten ist ein Katalysator für die Verwahrlosung der Verwaltung der Demokratie.


4.    Schließlich viertens: Und wenn die Politiker denken, der Weg zur Weisheit könne durch verschiedene Ansichten und Meinungen gepflastert sein, alle könnten ihre Religionen und Weltanschauungen fröhlich ausleben, dann ist das ein scheinheiliger Humanismus. Denn genau dieses Gebräu von Unwissenschaftlichkeit des Denkens in Partnerschaft mit den technischen Möglichkeiten der Kommunikation wird die Grundrechte zu Grabe tragen.

Satz: Die Hoffnung, die Demokratie könne Meinungen domestizieren, ist eine Illusion.


Erst der Wind, der in die Blätter fegt, scheint zu ordnen.

Die Beliebigkeit kommt abhanden und

die Kraft des Windes scheint zu ordnen nach unten und oben.

Symmetrie zwischen Gravitation und potenzieller Energie formt ein neues Dasein.

Eine Windhose, ein Tornado oder ein Hurrikan.


Mittagessen in der Gemeinschaft

Schuld ist immer der Essenanbieter


Liebe Eltern,

liebe Geburten, die noch nicht oder noch in die Schule gehen,

ich habe volles Verständnis, wenn Sie und Ihr für den Mittagessenanbieter kein Interesse habt und sich jeder um seine eigene Mittagessenvariante kümmert. Die Große Freiheit erlaubt es uns allen, sich zwischen Linke und Wagenknecht, Instagram und TikTok zu entscheiden, warum da nicht auch zwischen Schmorkohl in und Fritten außerhalb der Schule? Es steht allen im Grunde alles frei. Zumal Sie abends mit Lafer, Mälzer und Schuhbeck schauen können, wie man sich auch am Abend gesund unterhält.

Wenn Sie nicht mehr zum Bäcker, zum Fleischer, in die Gaststätte oder in der Schule zum Mittagessen gehen wollen, weil es dort so teuer ist, dann tut es mir nicht leid, weil ich es mir auch nicht mehr leisten kann.

Vielleicht liegen wir ja auch falsch und es braucht gar kein Mittagessen mehr? Es ist doch ganz gut, wenn nur 10 bis 20 % der Schüler mitessen. Würden alle versuchen, in 35 Minuten am Mittagessen teilzunehmen, müssten wir über das Thema Waffen im Speiseraum nachdenken.

Mal sehen, was die Zeitenwende außer Fast Food, Veggieburger, Geschlechterdiversität und Mobilmachung für die Verteidigung dieser Werte noch so bringt. Apropos, was kostet eigentlich ein Mittagessen bei der Bundeswehr?

10.11.2023

           

Liebe Töchter und Söhne,

liebe Enkel,

solltet Ihr wissen wollen, was ich zu dem Konflikt im Nahen Osten – heute kurz – sagen würde, dann schaut Euch das Interview in den Tagesthemen vom 07.11.23 mit Gideon Levy an. 

www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tagesthemen/video-1269928.html.de

Wer was anderes sagt, insbesondre über Levys „Traum“ am Ende des Interviews, liegt falsch, hat die Geschichte nicht verstanden oder will sie aus Eitelkeit nicht verstehen.

Es gibt sie – Evolution sei Dank –, diese unmoralischen Stimmen, die sich – wie kristallklares Wasser eines Regenwald-Wasserfalls – in die Jauche menschlicher Abgründe stürzen und dabei das türkisfarbene Leben in den Augen nicht verlieren.

Die Kunst dieser Typen besteht im Überleben, ohne ihr Denken zu verkaufen. Nicht dass diese Überflieger Angst vor dem Tod hätten – aber wer tritt dann für die Wahrheit ein? Das ist die Krux eines investigativen Journalisten. Es sind die Jesuanischen unter den Gläubigen.


Bleibt in der Nähe!


Papa


08.11.23

Es gibt sie noch – die Stimme der objektiven Wahrheit

Eine Beifallsbekundung für das Bekenntnis des Philosophen Slavoj Žižek in seiner Rede zur Eröffnung der Frankfurter Buchmesse am 18.10.2023


Danke, du Held!

Seit 2000 Jahren quält sich die Welt mit den drei abrahamitischen Religionen. Nie war es die Zeit, auf jener Wahrheit zu bestehen, dass sie alle den gleichen Gott haben, und ihre Heiligtümer in Museen vergänglicher Weltbilder umzuwandeln.

Es scheint immer nur die Sehnsucht nach einer gerechten Behandlung aller Beteiligten zu sein, die alle antreibt, Antisemitismusbeauftragte, Staatsmänner, Journalisten und sonstige Diplomaten.

Keiner ist bereit, sich schuldig zu bekennen, diesen selbstgemachten Nahostkonflikt immer weiter schmoren zu lassen.

Es scheint gar, als kämen die Kriege zur rechten Zeit – da braucht man erst einmal nicht am Grundsätzlichen weiterzudoktern. Vergessen sind die Sünden des Tagesgeschäftes. Der Schurke wird zum Kriegsherrn, das Museum wird Strategie.

Keiner ist gewillt, seinen persönlichen Gott zu töten. Dann lieber: „Auge um Auge – und die ganze Welt wird blind sein“ (Gandhi).

Ich aber sage euch: Ihr, die ihr die Wahrheiten verdreht, weglasst, verfälscht, ausdünnt usw., überseht, dass alles auf dem Tisch ist. Noch nie waren wir wissenschaftlicher in der Lage, Blödsinn von realen Fakten zu trennen. Wir dienen nur dem falschen Herrn: dem Mammon – und der braucht Trolle, keine unbestechlichen Richter und Regierungen.

Was wird nun, wenn die Informationsverarbeitung eine Dimension erreicht, bei der wir nicht mehr rasch erkennen können, wenn mit 5G-Geschwindigkeit friedliche Wahrheiten radiert, verdreht, verfälscht, versteckt und zerredet werden?

➤ Glaubt, woran ihr wollt, wenn es euch glücklich macht, aber bedenkt, dass es einen Gott, für den man tötet, nicht gibt. Die Eintrittskarte zu allem, was ihr euch so Allzumenschliches vor und nach dem Tode wünscht, kann nur pazifistisch sein.

➤ Die Trennung von Staat und Religion ist der Minimalkonsens für eine natürliche Regelung des Zusammenlebens auf diesem Planeten.

➤ Zu akzeptieren, dass wir Teil der Wahrheit sind, aber dazu nichts weiter beizutragen haben, als dieser zu gehorchen, ist die notwendige und hinreichende Bedingung, um ohne Psychiater oder Heilpraktiker durch das Leben zu kommen. Unglaublich!


Lutz Richter

Stralsund, 19.10.2023